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Rechner 02 · Langfrist-Simulation

Ihre Allokation
entscheidet alles.

Wählen Sie Ihren Horizont und Ihre Aufteilung zwischen Aktien, Obligationen und Liquidität. Die Simulation projiziert 1 500 mögliche Szenarien: den Median und die pessimistischen bis optimistischen Szenarien.

Letzte Aktualisierung: Mai 2026

Simulator

Ihre Parameter

Simulation von 1 500 Marktszenarien.

Startkapital100 000
Monatliche Einzahlung1 000
Anlagehorizont25 J.
Ihre Allokation
Aktien Obligationen Liquidität
Aktien60 %
Obligationen30 %
Liquidität10 %

Erweiterte Parameter
Aktien : Rendite6.8 %
Aktien : Volatilität16 %
Obligationen : Rendite2.5 %
Obligationen : Volatilität5.5 %
Korrelationen
Aktien / Obligationen-0.10
Median (P50)
Pessimistisch (P5)
Optimistisch (P95)
Total eingezahlt
P1-P99
P5-P95
P10-P90
P25-P75

Wie funktioniert die Monte-Carlo-Simulation?

Die Vermögensallokation ist die entscheidendste Festlegung eines langfristigen Portfolios. Sie bestimmt Ihr Endergebnis weit mehr als die Titelauswahl oder der Einstiegszeitpunkt. Dieser Simulator generiert 1 500 zufällige Szenarien, um den Einfluss Ihrer Aufteilung zu quantifizieren.

Für jedes Szenario zieht das Modell jährlich eine Rendite gemäss Normalverteilung: Der Mittelwert reflektiert die erwartete Rendite der Allokation, die Standardabweichung die historische Volatilität. Die verwendeten Parameter sind: Aktien (Rendite 6,8%, Volatilität 16%), Obligationen (2,5%, Volatilität 5,5%), Liquidität (0%). Diese Werte entsprechen den historischen Langfristdurchschnittswerten der Weltmärkte.

Das Ergebnis wird in Perzentilen dargestellt. P5 bedeutet, dass 95% der 1 500 Szenarien besser abgeschnitten haben. Der P50 (Median) repräsentiert das wahrscheinlichste Ergebnis. Die gepunktete Linie zeigt das total einbezahlte Kapital (Startkapital + kumulierte Einzahlungen) ohne Rendite. Die Bandbreite zwischen P5 und P95 veranschaulicht die inhärente Unsicherheit jeder Anlage.

Die Korrelation zwischen Anlageklassen ist vereinfacht (Unabhängigkeit angenommen). Ergebnisse sind nominal, ohne Abzug von Kosten oder Inflation. Diese Vereinfachungen machen dieses Tool zu einem pädagogischen Hilfsmittel, nicht zu einem persönlichen Finanzplanungstool.

Renditehypothesen basieren auf historischen Daten des MSCI World, Bloomberg Global Aggregate Bond Index und SARON-Zinssätzen. Keine Garantie für künftige Renditen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Monte-Carlo-Simulation?

Die Simulation generiert 1 500 zufällige Szenarien, jedes mit einer jährlichen Rendite gemäss einer Normalverteilung. Mittelwert und Standardabweichung entsprechen den Rendite- und Volatilitätshypothesen jeder Anlageklasse. So erhält man die Bandbreite aller möglichen Ergebnisse, vom sehr ungünstigen bis zum sehr günstigen.

Was ist Rebalancing und warum ist es wichtig?

Rebalancing bedeutet, das Portfolio periodisch auf die Zielallokation zurückzuführen. Nach einem Kursanstieg von Aktien kann ihr Anteil über das Ziel steigen. Rebalancing zwingt dazu, Gewinneranlagen zu verkaufen und Verlierer nachzukaufen. Es ist eine Disziplin, die langfristig das Risiko kontrolliert hält.

Welche Jahresrendite haben globale Aktien historisch erzielt?

Der MSCI World erzielte in den letzten 20 Jahren etwa 7 bis 8% pro Jahr in CHF, Dividenden reinvestiert. Diese Zahl verbirgt eine grosse Variabilität: Einige Jahre übersteigen +25%, andere fallen auf -40%. Der langfristige Durchschnitt ist positiv, garantiert aber nichts auf kurze Sicht.

Wie wird die Portfoliovolatilität berechnet?

Die Volatilität eines gemischten Portfolios ist dank Diversifikationseffekten geringer als der gewichtete Durchschnitt der Einzelvolatilitäten. Dieser Simulator setzt Unabhängigkeit zwischen Anlageklassen voraus, was die tatsächliche Volatilität in Krisenzeiten (wenn Korrelationen zunehmen) leicht unterschätzt.